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News arte.fact

Leider ist es derzeit, auf Grund des Mangels an Redakteuren, nicht möglich regelmäßig Ausgaben erscheinen zu lassen.

Trotzdem sind Artikel gern gesehen, und werden, solange es noch provisorisch verläuft, als eigene Ausgabe veröffentlicht. Jeder kann sich versuchen!

Des Weiteren suchen wir natürlich Redakteure, die sich vorstellen können aktiv an der arte.fact mitzuarbeiten. Das Ziel wäre es, zu jeder Ausgabe (alle 6 Wochen) einen Artikel zu verfassen. Kein Muss, aber wünschenswert zum Fortbestehen des Magazins.

Bei Fragen, Problemen und hilfreichen Anmerkungen schickt einfach eine Email an die offizielle arte.fact Email-Adresse:

arte.fact@web.de

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Katharina Schwarz

Offener Brief

von

Andreas Hykade, scheidender Professor der Trickfilmklasse der Kunsthochschule Kassel,

an

Professor Doktor Rolf-Dieter Postlep, Präsident der Universität Kassel


Kassel, 1.4.2010


Sie ruinieren die Kunsthochschule Kassel, Herr Präsident! Den restlichen Eintrag lesen »

Wo bitte geht es zum Ich?

Theaterinszenierung von Peer Gynt im Staatstheater Kassel

Derzeit läuft auf Kasseler Theaterbühnen ein Klassiker in neuem Gewand - Peer Gynt von Henrik Ibsen. Sebastian Schug hat die Reise des Peer Gynts sowohl ins Reale als auch in das Fantasiereich verortet. Dazu passend die Theaterbühne, welche irgendwie unfertig aussieht, fast schon einfach dahin gezimmert.

Peer Gynt ist größenwahnsinnig. Er will nicht nur König seiner Fantasie, sondern König der Welt werden. Dabei ist seine Ausgangssituation weniger hilfreich. Er lebt mit deiner Mutter Aase in einer schäbigen Behausung und plant von dort aus seine Welteroberung, während er seine Mutter nahezu in den Wahnsinn treibt. Aber ihr ergeht es ebenso wie dem Zuschauer. Man findet seinen Charakter egozentrisch, verantwortungslos, er lügt, betrügt. Und doch sympathisiert man, und wünscht ihm seine Reise in sein eigenes Ich zu absolvieren. Den restlichen Eintrag lesen »

Parcours durch die Kunstgeschichte

Bamberg - Nürnberg - München

Auf der im letzten Semester angebotenen Exkursion ging es nach München. Ziel war es, in den drei Tagen in München einmal das Münchener Kunstareal zu erkunden. Doch zunächst gab es einen Besuch im Bamberger Dom auf der Hinfahrt. Dank des guten Wetters war es zudem möglich die Architekturlandschaft im Kern Bambergs zu begutachten. Ein erheblicher Unterschied zu dem eigentliche Ziel München. Während es in Bamberg nahezu dörflich wirkte mit den schmalen Gassen, den Fachwerkhäusern und den kleinen Lädchen, merkte man bereits bei der Einfahrt in München, dass man sich in einer Großstadt befand.

In den folgenden drei Tagen wurden sich die Alte, die Neue und die Moderne Pinakothek, sowie Museum Brandhorst und das Haus der Kunst angesehen. Auf den Wegen zwischen den Museen und auf Hin- und Rückweg konnte man dabei auch einen Eindruck von der Münchener Innenstadt gewinnen. Den restlichen Eintrag lesen »

Das Böse mit dem Bösen bekämpfen…

Pop-Piraterie von Carlos Amorales und „Nuevos Ricos“ in der Kunsthalle Fridericianum

Das Museum eine Konzerthalle? Die Ausstellungsräume ein Plattenladen? Die Kunsthalle Fridericianum als Plattform für die Entstehung einer neuen Subkultur zwischen Kunst und Pop?

Seit Christoph Büchels „Deutscher Grammatik“ durchläuft die Kunsthalle immer wieder innere und äußere Transformationen. Diesmal ist es ein Underground-Plattenlabel aus Mexiko, das sich die Ehre gibt und mit ihm stehen Auftritte und Performances etwas schräger aber immer ziemlich lauter Acts, zwischen Pop, Noise und Electro, ins Haus.

Der mexikanische Künstler Carlos Amorales (geb. 1970 in Mexiko-Stadt) fällt seit den frühen 1990er Jahren vor allem durch seine grafischen, installativen und performativen Arbeiten auf. So stellte er 2003 im niederländischen Pavillon auf der Biennale Venedig aus. „Flames Maquiladora“ ist eine installative Arbeit über Folgen der Ausbeutung von Montagearbeitern im Umkreis der mexikanischen Hauptstadt. Den restlichen Eintrag lesen »

Wenn Vierecke einander lieben

Trickreich im Bali Kino

Vor dem letzten Wochenende des Monats Januar zeigte die Trickfilmklasse der Kunsthochschule Kassel einmal wieder ihr neusten Arbeiten im Bali Kino. Außer dem Standort ihrer Entstehung hatten die Arbeiten unter einander kaum etwas gemein. Es wurde das ganze Spektrum des Trickfilms, Designs und Storylines umfasst, und dem Kinobesucher wurde ein guter und vor allem spannender Überblick über das Schaffen der Studenten gezeigt.

Unter den vielen Highlights war es nur schwer Favoriten für sich zu finden. Besonders einprägsam ist der Film Revenge von Seo Yeun Lee. Ein Kämpfer des Kung Fu, wie man aufgrund der auffälligen Kleidung des Mannes erkennt, steht in der Mitte des Bildes und trainiert. Selbst als er plötzlich Hunger bekommt erweist er sich als wahrer Meister und richtet die Speisen nach Kung-Fu Art an. Nun springt der Film. Zehn Jahre später Den restlichen Eintrag lesen »

Mit Piraten im Netz segeln

Die Ausstellung PIRATERISTIK I: Einführung in die moderne Plünderungstheorie

Veröffentlichung des Artikels von Marian Stiehler am 12ten März

Ein dreidimensionales Sci-Fi-Indianermärchen zwischen Kommerz und Kulturkritik

Avatar, der neue Film von James Cameron

Dieser James Cameron ist schon ein bemerkenswerter Mensch. Angeblich nur getrieben von einer tief in ihm verwurzelten 20 Jahre alten Vision, lässt er die festgefahrenen Grenzen der Traumfabrik Hollywood weit hinter sich. An Kollegen des Mainstream-Kinos wie Michael Bay zieht er einfach vorbei, Produktionsgelder fliegen ihm zu, neuste Errungenschaften und Konzepte der Filmtechnik werden von ihm zum ersten Mal angewendet und leiten nebenbei eine kleine Revolution des Kinofilms ein. Hierbei werden die 3D-Technik und der digitale Film an sich einen neuen Standard heraufbeschwören, und James Cameron scheint der richtige Botschafter um diese Veränderungen beim Publikum durchzusetzen.

Es sind immer die Superlativen, die man im Zusammenhang mit dem Meister zu hören bekommt. Cameron, der soeben die Milliarden an Einnahmen seiner bisher gewinnbringendsten Produktion Titanic mit Avatar noch einmal überschritten hat und damit den erfolgreichsten Film aller Zeiten zum zweiterfolgreichsten Film aller Zeiten degradieren musste, wird oft als der letzte Retter von Hollywood bezeichnet. Den restlichen Eintrag lesen »

Zirkus mit Rocksound

Flick Flack – Festival der besten Artisten

Auch diese Mal kam man als Kasseler nicht herum, darauf aufmerksam zu werden, dass der Artistenzirkus Flic Flac in Kassel gastiert. Nicht nur das riesige bunte Zelt der Show stand mittig auf dem Friedrichplatz, sondern auch Plakate in der ganzen Stadt machten auf den Event aufmerksam. Dieses Jahr als Besonderheit das große Circusfestival. Eine Art Wettstreit um die Gunst des Publikums mit vierzehn internationalen Acts.

Die Besonderheit an dem Artistenzirkus Flic Flac ist, dass das Konzept nicht auf das üblich nostalgische Thema des Zirkus setzt. Statt die Show der Artisten mit Zirkustieren und Clowns zu erweitern, veranstaltet Flic Flac jedes Jahr eine Art rasante Akrobatikshow mit Tempo, viel Technik und vor allem Rocksound. Letzteres ist wahrscheinlich persönlicher Favorit jeder. Hat man es doch selten, dass man akrobatische Höchstleistungen zu Musik von Metallica und Rammstein hört. Den restlichen Eintrag lesen »

Impressionen I

Bilder von der Biennale in Istanbul

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