Minimalismus im Alltag?

Die Veranstaltungsreihe "Ohne" gibt keine Antwort vor. © Das Labor für Tisch- und Esskultur

Unter Verzicht von bestimmten Sinnen bereiteten die Gäste in Dreiergruppen ein Pasta-Dinner vor. © Das Labor für Tisch- und Esskultur

© Das Labor für Tisch- und Esskultur

Das Labor für Tisch- und Esskultur hat dieses Semester (WiSe 2018/19) die Veranstaltungsreihe "Ohne" organisiert.

"Was ist nützlich, hilfreich oder zielführend? Brauchen wir all das, was wir besitzen überhaupt? Kann Minimalismus unseren Alltag, unser Uni-Leben, unsere Esskultur bestimmen? Oder muss Minimalismus das vielleicht sogar? Was bedeutet Zufriedenheit und macht Verzicht uns glücklicher? Die Veranstaltungsreihe "Ohne" thematisiert all diese Fragen. Die Events bieten eine Plattform zum Austausch, zum Zusammenkommen, zum Zuhören und zur Selbstreflexion. Ein Format, welches keine Antworten vorgibt. Es geht vielmehr darum, durch interaktive Performances, Vorträge und Esskultur einen bisher unbeachteten Blickwinkel auf das Thema "Minimalismus" zu ermöglichen.

Drei Events: „Ohne“ Plan, „Ohne“ Küche und „Ohne“ Sinne fanden bisher im Rahmen des Labors für Tisch- und Esskultur statt. In Zusammenarbeit mit der studentischen Initiative "time to" wurde zusammen gekocht, geforscht und zugehört. 

„Ohne“ Sinne, Performance Dinner vom 30.01.2019
Unter Verzicht von bestimmten Sinnen, waren die Gäste aufgefordert in Dreiergruppen ein Pasta-Dinner vorzubereiten. Jedes Gruppenmitglied litt unter einer anderen Einschränkung und war somit den gesamten Abend auf sein Team angewiesen. Im Raum herrschte eine bedachte Atmosphäre, ruhige Klaviermusik, gleichmäßiges Licht und Semi-transparente Raumteiler. Auch während des Essens blieb die Einschränkung. Wer wollte, durfte tauschen und neue Perspektiven einnehmen."

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