Klasse Thomann

„What does it mean to be oriented? How is it that we come to find our way in a world that acquires new shapes, depending on which way we turn? To be oriented is also to be oriented toward certain objects, those that help us find our way. These are the objects we recognize, such that when we face them, we know which way we are facing. They gather on the ground and also create a ground on which we can gather.“ (Sara Ahmed, Queer Phenomenology. Orientations, Objects, Others, Durham: Duke University Press, 2006.)

Der Austausch und die Zusammenarbeit in der Gruppe, das gemeinsame Reflektieren, Untersuchen, Testen, Texte lesen, Exkursionen zu Ausstellungen und anderen Orten, Gespräche über die eigenen Arbeitsprozesse und Diskussionen über die Kunst anderer, sind neben der Atelierarbeit Hauptaktivität der Klasse. Wir beschäftigen uns mit Materialrecherchen und Zeitgeschehen, mit der Theorie der Gegenwartskunst und raumwissenschaftlichen Fragestellungen. Wir orientieren uns:

Wie muss Kunst beschaffen sein, damit sie sich für eine Erfahrung eignet? Wofür steht ein Material und wie wirkt es auf uns? Wie sehr ist dies von der jeweiligen sozialen, architektonischen und institutionellen Umgebung geprägt? Wie lassen sich die Schnittstellen zwischen Innen/Außen, öffentlich/privat, Haupt-/ Nebensache, kollektiv/subjektiv künstlerisch fassen? Welche Rolle spielt das Verhältnis traditioneller Medien in heutigen Techno-Environments? Was passiert mit einem Raum, wenn er von einem Text, einer Performance, einem Sound oder einem Bild angeeignet wird? Und wie unterscheidet sich ein Objekt von einem Kunstwerk und ein ästhetischer Gegenstand von einem Produkt?

Lehrende

 

Thomann, Mirjam

Vertretungsprofessur | Plastik

Mirjam Thomann (*1978) ist Künstlerin und lebt in Berlin. Sie studierte Bildende Kunst an der Kingston University of London und der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. In ihren installativen Arbeiten verbindet sie mehr…

Sprechzeiten

nach Vereinbarung

Südbau
Raum: 0240/0250

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