Bundesumweltministerin Schulze zeichnet Projekt aus Hessen mit „Blauem Kompass“ aus

„solar spline“: Die Kunsthochschule und die Universität Kassel haben eine Ultraleichtbaukonstruktion mit Solarstruktur entwickelt, die Schatten spendet und gleichzeitig aus Sonnenstrahlen Strom macht.

Die Kunsthochschule und die Universität Kassel ist einer von vier Gewinnern des bundesweiten Wettbewerbs „Blauer Kompass“. Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat die Preisträger am 22.06.18 in Berlin geehrt.

Mit dem „Blauen Kompass“ hat das Umweltbundesamt bereits zum dritten Mal lokale und regionale Maßnahmen ausgezeichnet. Die Projekte helfen dabei, sich auf Folgen des Klimawandels wie Hitzewellen oder Stürme vorzubereiten. Die Organisation der diesjährigen Wettbewerbsrunde hat die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online (www.co2online.de) übernommen.

Ultraleichtbau aus Kassel spendet Schatten und produziert Energie
Vor allem in Städten nimmt die Hitze durch den Klimawandel zu. In ihrem „Solar Spline Projekt“ hat die Kunsthochschule und Universität Kassel eine ästhetisch ansprechende Kombination aus Sonnenschutz und urbaner Energiegewinnung entwickelt: Organische Photovoltaikzellen, integriert in eine ultraleichte und robuste Seilkonstruktion, spenden Schatten und sorgen für passive Kühlung. Gleichzeitig wird die Sonnenstrahlung genutzt, um Energie zu gewinnen.
Zum Kurzfilm über das Projekt (Youtube)

Über 100 Bewerbungen und mehr als 12.000 Stimmen
Das Projekt der Kunsthochschule und Universität Kassel hat bei einer öffentlichen Internetabstimmung in der KomPass-Tatenbank des Umweltbundesamts (www.uba.de/tatenbank) die meisten Stimmen erhalten und damit den Publikumspreis des Wettbewerbs „Blauer Kompass“ gewonnen. Von insgesamt 12.600 abgegebenen Stimmen entfielen 23,6 Prozent auf das „Solar Spline Projekt“.

(Quelle: co2online gemeinnützige GmbH)

Alle Mitteilungen