Time To

© Lisa Heinze

Wie sehen die Designer*innen der Zukunft aus? Welche Fähigkeiten haben sie? Unter anderem mit diesen Fragen beschäftigt sich ein Design Research Projekt „time to ...“

Transformation – das bedeutet übersetzt aus dem lateinischen „Umformen“. Werden Synonyme für diesen Begriff gesucht, findet man Vorschläge wie Ablösung, Erneuerung, Fortschritt, Neuordnung, Umbruch oder Wandel. Eben dieser Wandel beschäftigt auch Designer*innen immer stärker. Denn politische, ökonomische und ökologische Umbrüche sowie technische Entwicklungen machen auch vor Design keinen Halt. Oder, wie Klaus Krippendorff ganz direkt formuliert: „Design hat sich inzwischen über die Grenzen dessen was mit der Aussage [form follows function] zu bewältigen war, hinaus entwickelt und Designer sehen sich mit völlig neuen Herausforderungen konfrontiert.“ Es gibt schon so viele verschiedene Stühle, Leuchten, Taschen, Telefone, Autos. Ist die Geschichte darüber nicht langsam zu Ende erzählt?

Aus diesem Grund möchten die Studierenden des Studiengangs Produktdesign Nadja Nolte, Lisa Heinze und Ruth Firsching mit ihrem Design Research Projekt „time to ...“ den Diskurs um eben diesen Wandel im Design an der Kunsthochschule Kassel etablieren. Dabei stellen sie sich und ihren Kommiliton*innen zunächst Fragen wie: Wie sehen die Designer*innen der Zukunft aus? Welche Fähigkeiten und Kompetenzen haben sie? Oder was kann ein Designer sein – Berater*in, Grafiker*in, Modellbauer*in, Styler oder ein Bindeglied –  irgendwie von allem etwas oder völlig anderes?

Teil dieses Projektes, betreut von Prof. Sandra Groll, ist ein pinker Briefkasten, der am Eingang des Atriums aufgehangen ist. An diesem Briefkasten sind Fragebögen für Produktdesign Studierende angebracht, die einen Überblick über die Meinungen und Ansichten der Studierenden verschaffen sollen.

Das Projektteam freut sich über eine rege Teilnahme an der Umfrage. Mehr Informationen finden Sie unter: timetoask.tumblr.com

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