© Mathias Lempart

26.07.2018 – 08.08.2018

I’ve got a Feeling of Democracy when it was gone

Postdemocratic Picture Party @ Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn.

Die Suche nach Krisenzeichen berührt unmittelbar Grundfragen der Gestaltung - denn dieser wird immer wieder zugesprochen, in die Gesellschaft hineinzuwirken und ihr Denken und Handeln zu verändern. Aus diesem Anlass fragen sich Kunstwissenschaftlerinnen, Medienphilosophinnen und Gestalterinnen, in welcher Weise die Gestaltung die Demokratie behindern oder unterstützen kann; welche Mitverantwortung das Design von Waren oder Lebenswelten für den gefühlten Wandel trägt; wie sich politische Institutionen innerhalb des demokratischen Systems selbst inszenieren; ob und in welcher Form es gut ist, wenn sich Gestaltung auch auf unterschwellige Weise in demokratische Prozesse einmischt.

Vom 26. Juli bis 9. August wird das Medienzentrum der Bundeszentrale für politische Bildung Bonn durch Interventionen im laufenden Betrieb (z.B. durch Videoarbeiten, Poster, Gesprächsrunden oder szenografische Mittel) zum Ausstellungs- und Diskussionsraum für Fragen "postdemokratischer" Gestaltung. Auf diese Weise sollen nicht nur Symptome und Symbole der Krise vor Augen geführt werden. Auch die Unsichtbarkeit des schleichenden Wandels bekommt ihren Raum.

Mit: Barbara Acevedo, Jandra Böttger, Matthias Bruhn, Jan Erbelding, Victor Fancelli, Hanna Jurisch, Janina Hilberer, Diane Hillebrand, Lydia Kähny, Mathias Lempart, Paul Valentin, Katharina Oberle.

Vernissage
26.07.2018
Medienzentrum der bpb
Adenauerallee 86, 53113 Bonn

Ausstellungsdauer
27.07.–08.08.2018

Finissage
07.08.2018 mit einem Workshop der Magazinredaktion
von engagée zu #6 Rebel Cities / Radical Democracies

Mehr Informationen:
Post democratic Picture Party
Bundeszentrale für politische Bildung
Magazin engagée
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