06.02.2018 18:00 UHR

PUNKT 6

Kritik und Utopie im Gespräch mit Stefan Bast. Der Studiengang Lehramt Kunst lädt ein.

Entzündet an den gegenwärtigen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen sowie an den großen Ausstellungen der Gegenwartskunst im ‚Kunstjahr’ 2017 - der documenta 14, der 57. Venedig Biennale und der Skulptur Projekte Münster – stellt sich derzeit die Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen, vor allem aber nach den Bedingungen des Politischen in Kunst und Kunstunterricht.

Welche Möglichkeitsräume und Problemlagen ergeben sich im Raum Schule und Kunstunterricht für Kunstlehrer*in mit einem kritischen Selbstverständnis? Lässt sich gerade auch mit und an (Gegegenwarts-)kunst im Kunstunterricht zu kritisch-reflexivem Politikbewusstsein und einer demokartischen Haltung beitragen? Wie kann das gehen? Wie kann hinsichtlich der inhaltlich-thematischen Ausrichtung, der methodisch-prozessorientierter Unterrichtsgestaltung und der strukturellen Ebene agiert werden?

Diese und weitere Fragen werden wir in einem offenen Gesprächsformat  im Rahmen des Starts der neuen Veranstaltungsreihe der Kunstpädagogik PUNKT 6 gemeinsam umkreisen – wobei jede*r eingeladen ist, mit Anschlüssen, Ideen und eigenen Fragen am Gespräch teilzunehmen. Gesprächsimpulse bringt der Gast des ersten Veranstaltungsabends von PUNKT 6 – Stefan Bast – als Kunstlehrer an einem Gymnasium in Berlin-Marzahn und Künstler gemeinsam mit Studierenden des Kunstpädagogikseminars Kritik und Utopie und der Dozentin Paula-Marie Kanefendt ein. Bei Snacks und Getränken werden wir die Fragen nach dem Politischen im Kunstunterricht ausloten.

Die Veranstaltung findet am 6. Februar 2018 um 18 Uhr in Raum 3220 im Südbau der Kunsthochschule statt.




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