Call for applications: Graduiertenschule für Bewegtbild // Graduate School for Moving Image

Graduiertenschule für Bewegtbild: Analoge Realitäten, Digitale Materialitäten an der KhK – Beginn zum Sommersemester 2020

Bewerbungsschluß: 19.12.2019
Bewerbung an: graduiertenschule-bewegtbild[at]uni-kassel.de

An der Kunsthochschule Kassel wird eine Graduiertenschule für Bewegtbild: Analoge Realitäten, Digitale Materialitäten aufgebaut. Die Graduiertenschule ist ein Projekt im Versuchsstadium, das die dritte Phase (dh. postgradual, nach einem MA, Magister oder gleichwertigen künstlerischen Abschluss) an der Kunsthochschule weiter entwickeln will. Inhaltlich wird die Graduiertenschule das Feld des Bewegtbildes zwischen Games, Visuals, Animation, Video, Neuen Medien und Film aufspannen. Die teilnehmenden künstlerischen Nachwuchsforscher*innen werden für zwei Jahre als Meisterschüler*innen an der Kunsthochschule inskribiert, die Teilnahme soll mit einem Zertifikat bestätigt werden. Die Graduiertenschule richtet sich an Absolvent*innen der künstlerischen Studiengänge der KhK, sowie Interessent*innen mit künstlerischen Abschlüssen anderer Hochschulen und Universitäten. Die Aufnahme in die Graduiertenschule ist für die nächsten zwei Jahre zu Beginn jedes Semesters möglich.

Wenn Sie sich bewerben wollen, schicken Sie bitte bis 19.12.2019, 23:59 Uhr an graduiertenschule-bewegtbild[at]uni-kassel.de

  • eine ein- bis zweiseitige Skizze des Projektes, das Sie in der Graduiertenschule verfolgen wollen;
  • einen Lebenslauf;
  • ein kurzes Portfolio bisheriger Arbeiten (in Form eines PDFs), das auch Links zu Bewegtbildern enthalten kann/soll.

Eine durch Lehrende der KhK gebildete Jury wählt aus den Bewerbungen die Kandidat*innen aus, die dem Kunsthochschulrat zur Annahme als Meisterschüler*innen vorgeschlagen werden. Die ausgewählten Kandidat*innen müssen die zu Beginn des Sommersemesters ihr Projekt in einer kurzen Präsentation hochschulöffentlich präsentieren.

Die Kunsthochschule Kassel versammelt in Hessen institutionell die größte Expertise auf dem Gebiet bewegtes Bild. Hergestellt und dargestellt wird diese Expertise an der KhK wesentlich über die Arbeit ihrer Studierenden. Dem trägt die Graduiertenschule Bewegtbild Rechnung, denn sie wird diese Expertise auf einer postgradualen Ebene intensivieren und ausbauen. Die künstlerische Forschung zum Bewegtbild verhält sich auch immer zu kommerziellen und consumer Formaten und zu den Veränderungen visueller (bewegter) Inhalte durch Verbreitungskanäle wie Social Media oder Streaming-Plattformen, die den Zugang zu Diskurs und Bildproduktion für ein stetig wachsendes Publikum und eine stetig wachsende Gruppe von Autor*innen öffnen. Schon jetzt analysieren, erzeugen und zersetzen die künstlerisch, bewegtbild- und gestaltungsbasiert arbeitenden Nachwuchsforscher*innen an der Kunsthochschule die dadurch entstehenden Ästhetiken und Fragestellungen.

Die Graduiertenschule Bewegtbild will den teilnehmenden künstlerisch, gestaltungs- und bewegtbildbasiert arbeitenden postgradualen Nachwuchsforscher*innen erleichtern, sich überhaupt als Forscher*innen zu verstehen und sich als solche auch legitim behaupten zu können. Zudem können die Teilnehmer*innen ihr Vorhaben im Kontext einer interdisziplinären Betreuung und einer gegenseitig in der Gruppe erfolgenden Begleitung noch intensiver verfolgen als dies im bisherigen Status der Meisterschüler*innen möglich ist. Es werden zusätzliche Lehrangebote externer Expert*innen organisiert, die die Nachwuchsforscher*innen sowohl inhaltlich wie auch organisatorisch in ihren selbstgewählten Berufsfeldern als Künstler*innen, visuelle Autor*innen und Filmemacher*innen unterstützen. Integraler Teil des Programms sind öffentliche Präsentationen und Ausstellungen, für die Materialkosten bereitgestellt werden. Diese Präsentationen werden dokumentiert und die Dokumentationen veröffentlicht. Die Beteiligung der Nachwuchsforscher*innen an der Gestaltung der Graduiertenschule ist erwünscht und vorgesehen.

An der Graduiertenschule für Bewegtbild werden als Lehrende beteiligt sein:
Bjørn Melhus, Angela Anderson, Auriea Harvey, Tobias Zarges, Martina Bramkamp, Franka Sachse, Joel Baumann, Johanna Schaffer, Jan Peters, Anna Berger, Holger Jenss, Lisa Dreykluft, Joey Arand, Gabriele Götz, Milena Albiez.

-------------------

Graduate School for Moving Image: Analogue Realities, Digital Materialities at the Kunsthochschule Kassel (School of Art and Design Kassel)

Start Summer Semester 2020
Application Deadline 19.12.2019
Please Send Applications to graduiertenschule-bewegtbild[at]uni-kassel.de

The Graduate School for Moving Image: Analogue Realities, Digital Materialities will be established as an experimental project that aims to further develop the third phase (i.e. postgraduate, after an MA, Magister or equivalent artistic degree) at the Kunsthochschule Kassel. The Graduate School addresses the field of moving images as being articulated between games, visuals, animation, video, new media, and film. Participating junior artistic researchers will be enrolled for two years as ‚Meisterschüler*innen‘ at the Kunsthochschule; participation will be confirmed with a certificate. This call for application is oriented towards graduates of the Kunsthochschule's artistic courses of study and towards junior artists/filmmakers/authors with art degrees from other art colleges or universities. Admission to the Graduate School will be possible at the beginning of each semester for the next two years.

If you wish to apply, please send the following material as your application to graduiertenschule-bewegtbild[at]uni-kassel.de by 19.12.2019, 11:59 p.m.:

  • a proposal of one to two pages outlining the project you plan to realize in the graduate school;
  • a curriculum vitae;
  • a short portfolio of previous works (as PDF file), which may/should also contain links to moving images

A jury comprised of lecturers from the Kunsthochschule will select from the applications candidates to be proposed to the art school's senate (‚Kunsthochschulrat‘) who will then accept the candidates as ‚Meisterschüler*innen‘. Each selected candidate will have to publicly introduce their project to the art school in a short presentation at the beginning of the summer semester.

The Kunsthochschule Kassel collects the most comprehensive expertise in the field of moving image within an institutional framework in Hesse. This expertise is produced and presented at the Kunsthochschule above all through the work of its students who analyze, generate, compose and decompose aesthetics and problematics in the field of moving images. The Graduate School for Moving Image: Analogue Realities, Digital Materialities takes this fact into account, as it will intensify and expand this expertise on a postgraduate level. Art based research on moving images always also addresses commercial and consumer formats, and it interrogates interdependencies between visual (moving) content and distribution channels such as social media or streaming platforms which expand access to discourses and image production for constantly growing numbers of audiences and authors.

The Graduate School for Moving Image wants to strengthen its participants' claims on research as their form of practice. Participants will pursue their projects in a context of interdisciplinary supervision and mutual support. Additional courses by external experts will be organised to support participants as artists, visual authors and filmmakers in their professional fields. Public presentations and exhibitions are integral to the programme and will be supported with a budget for material costs. Presentations will be documented and the documentations published. Active involvement by the participants in the shaping of the graduate school is welcome and will be encouraged.

Teachers contributing to the graduate school will be:
Bjørn Melhus, Angela Anderson, Auriea Harvey, Tobias Zarges, Martina Bramkamp, Franka Sachse, Joel Baumann, Johanna Schaffer, Jan Peters, Anna Berger, Holger Jenss, Lisa Dreykluft, Joey Arand, Gabriele Götz, Milena Albiez.