Wudtke, Ina© Nicolas Wefers

Wudtke, Ina

Künstlerische Mitarbeiterin | documenta-Professur

Ina Wudtke (geb. 1968) ist Künstlerin. Ihre recherchebasierte Arbeit hinterfragt hegemoniale politisch-gesellschaftliche Diskurse und stärkt Gegendiskurse zu Themenfeldern wie Arbeit, Gender und Wohnen. Von 1992 bis 2004 gab sie das queer-feministische Künstler*innenmagazin NEID heraus. 2011 brachte die Künstlerin, unter ihrem Pseudonym T-INA Darling, die Konzept LP The Fine Art of Living, über die Verdrängung von Einwohner*innen mit niedrigem Einkommen aus den Innenstädten, heraus. Zusammen mit dem belgischen Philosophen Dieter Lesage schrieb sie das Buch Black Sound White Cube. Die Audiologie des Ausstellungsraums (Wien, Löcker Verlag, 2011). In 2018 erschien ihr Buch The Fine Art of Living (Berlin, Archive Books). Ina  Wudtke lebt seit 1998 in Berlin.

Ausstellungen (Auswahl) 2020: A Portrait of The Artist as a Worker (rmx), HMKV, Dortmund (solo); Feministische Wohngeschichten (...), Alpha Nova & Galerie Futura, Berlin; 2019: Willi Bredel will ich nenn’, Willi-Bredel-Gesellschaft, Hamburg; Guerilla der Aufklärung, Rotor, Graz; 2018: Pirate Jenny, Saalbau Neukölln, Berlin (solo); Bild der Rettung | Rettung des Bildes, HAU Hebbel am Ufer, Berlin; 2017: The Fine Art of Living, BAZA, Zagreb (solo); 2016: Eviction, Projektraum Kunstquartier Bethanien, Berlin (solo); I WON'T DO WHAT YOU TELL ME, RAM Galleri, Oslo; 2015: WER WAR ALBERT NORDEN? Installation im U-Bahnhof Kaulsdorf Nord (U5), Berlin; 2011: Incheon Women Artists' Biennial (IWAB), Incheon South Korea; Ask Yo Mama, Kunstraum Niederösterreich, Wien; Black Sound White Cube, Kunstquartier Bethanien / Studio 1, Berlin; 2010: Herspace, Beursschouwburg, Brüssel (solo); Griot Girl, kjubh, Köln (solo); 2007: A Portrait of the Artist as a DJ, Studio Voltaire, London (solo).