Coding into the Forest

#TeachingInTheTimeOfCoronavirus #learningToCode

Auf den Spuren von Jean-Jacques Rousseau, Henry David Thoreau und Peter Wohlleben, entstand bei den Studierenden der Kunsthochschule Kassel die Idee, die abstrakte Programmierwelt mit dem physischen Walderlebnis als Arbeitsumgebung zu kombinieren.

Natur verbundene Gestaltung
In Zeiten der ökologischen Krise wird viel über unser Verhältnis zur Natur diskutiert. Dabei spielt der Wald eine wichtige Rolle: Welche gestalterische Bedeutung hat der Wald? Simulationssysteme wie Recursive Tree, Flocking und Game of Life erlauben es, mit Algorithmen Grafiken zu generieren, die in ihrer komplexen Struktur an die natürliche Schönheit von Pflanzen und anderen organischen Formen erinnern.
„Um tatsächlich einen Touchscreen vor mir zu haben und irgendwie immer noch mit der Natur verbunden zu sein, musste ich in der Lage sein, natürliche Elemente in die Songstrukturen zu integrieren. Denn das war schon immer meine Begleitung beim Schreiben von Songs: Natur." (Zitat von Björk)

Gesund und motivierend
Mit dem aktuellen Bezug zur Corona-Krise hat sich zudem gezeigt, dass ein Treffen im Schatten der Bäume – unter Einhaltung der Hygieneregeln – einen sehr belebenden Rahmen für den vermeintlich trockenen Einstieg in die Programmierung mit Javascript bietet. Was zunächst als Einzeltermin geplant war, wurde auf Wunsch der Studierenden, unter der Leitung von Olaf Val (Studienwerkstatt ::digipool), fortgesetzt. 

Die Ergebnisse können Work-in-Progress auf folgender Internetseite angeschaut werden:
www.openprocessing.org

 

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