11.11.2019 14:00 UHR

Forschungsprojekte an Universitäten // Ein Realitäts-Check

Wie funktioniert es eigentlich, eine historische Ausstellung zu beforschen und (virtuell) zu rekonstruieren? Wie ist es, wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in an einem kunstwissenschaftlichen Drittmittelprojekt der Universität zu sein? Wie arbeitet es sich mit Verbundpartner*innen?

Anhand der Internationalen Kunstausstellung Dresden 1926 (IKA 1926) reflektiert das Verbund- und Drittmittelprojekt ‚Vom Gegenstand zum Exponat‘ die Kontextualität von (Kunst-)Objekten. Die Frage, inwiefern (Kunst-)Objekte autonom wirken und wahrgenommen werden soll ebenso erörtert werden, wie die räumliche und mediale Zurichtung, etwa in Form einer kuratorischen Szenografie, die Objektwirkung und -wahrnehmung. Das Verbund- und Drittmittelprojekt will demgemäß eine virtuelle Rekonstruktion der IKA 1926 sowie eine materiale Rekonstruktion eines Raumes zum Ausgangspunkt der entsprechenden Meta-Reflektion machen. Auf Basis dieser Forschungsgrundlagen werden die Ergebnisse ausgewertet und der Meta-Frage zum Verhältnis ‚Gegenstand-Kontext-Exponat‘ zugeführt. Es berichten in einem Werkstattgespräch:

Simon Großpietsch M.A.
Seit seinem Magister Artium in Kunstwissenschaft, Philosophie und Germanistik an der Universität Kassel arbeitet Simon Großpietsch als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität und Kunsthochschule Kassel. Zu seinem Forschungsschwerpunkt documenta hat er vielfältig gearbeitet. Sein Dissertationsprojekt über den Raum von documenta und den Begriff der Szenografie hat er 2019 erfolgreich disputiert. Seit 2018 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter für das Forschungsprojekt „Vom Gegenstand zum Exponat.“

Linda Knop M.A.
Nach ihrem Doppelstudium von Bildender Kunst, Kunstwissenschaft und Philosophie beendete Linda Knop ihr Studium an der Universität und Kunsthochschule Kassel als Meisterschülerin von Urs Lüthi und Master of Arts. Im Anschluss arbeitet sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin für das Forschungsprojekt „Der bioskopische Raum“ über El Lissitzky und seit 2018 am Forschungsprojekt „Vom Gegenstand zum Exponat.“ Seit 2018 arbeitet Sie an ihrem Dissertationsprojekt über die Wissenschaftsrezeption im Oeuvre El Lissitzkys.

Ort
Kunsthochschule Kassel // Südbau // Seminarraum 3140

In Kooperation mit: Alumni Service




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