10.10.2019 – 10.11.2019

German Design Graduates 2019

German Design Graduates 2019 zeigt die aktuelle Haltung von Absolvent*innen deutscher Design Hochschulen im Bereich Produkt- und Industriedesign. Auf der ersten GDG-Ausstellung im Kunstgewerbemuseum Berlin werden Arbeiten von 12 der besten deutschen Designhochschulen in 8 Themenbereichen präsentiert.

Hintergrund
Deutschland hat eine reiche Geschichte des Produkt- und Industriedesigns, aber wofür steht das deutsche Design heute? Wie ticken die Studierenden, die aus der Hochschule kommen? Was ist ihre Haltung? Der Beruf des Designers hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert und entsprechend auch die Position des Designers. Deutsche Designschulen haben jährliche Ausstellungen, aber für ein (inter-) nationales Publikum fehlt ein Überblick, der die Qualität und Haltung zeigt, die deutschen Designhochschulen heutzutage bieten. Auf dieser Grundlage entstand die Idee, die German Design Graduates zu gründen.

Ausstellende aus der Kunsthochschule Kassel:


Simon Frambach

DFC verkörpert eine neuartige Sitzmöbel-Typologie, die besonders für den spontanen Einsatz in offenen und flexiblen Raumsituationen moderner Büros geeignet ist.

Mehr zum Projekt Dynamic Folding Chair
simon-frambach.com

Stephanie Hobmeier
Eine design-theoretische Arbeit in Form einer Publikation. Diese Arbeit untersucht die Rolle von Designerinnen in gesellschaftlichen Transformationsprozessen. Anhand eines Vergleichs der Curricula zweier Designhochschulen, die in ihrer Ausrichtung für ein neues Designverständnis und ein verändertes Rollenbild von Gestalterinnen eintreten, werden Überlegungen für ein zukunftsfähiges und nachhaltiges Ausbildungsprofil entwickelt.

Mehr zum Projekt Die Zukunft war früher auch besser

Verena Hutter

Verena Hutter ist eine deutsche Industriedesignerin. Während ihres Studiums arbeitete Sie für Werner Aisslinger und Normann Copenhagen und für alm Projects in Los Angeles. Sie kooperierte mit Firmen wie Braun und Bang&Olufsen und arbeitet nun für Sennheiser als Product Design Managerin.

Verena Hutter’s Diplomarbeit thematisiert die Additive Herstellung von Lautsprechergehäusen. Ein akustisches Prinzip wird im Inneren der Lautsprecher platziert und optimiert so den Klang. Aufgrund der Komplexität der Konstruktion kann der Lautsprecher nur durch die Transformation auf Additive Fertigung wirtschaftlich hergestellt werden. Durch den Produktionsprozess ist es ausserdem möglich Material und Geometrie perfekt auf die akustischen Gegebenheiten abzustimmen. Somit wird der Klang einzig durch die Geometrie des Lautsprechers um ein Vielfaches multipliziert.

Mehr zum Projekt Moebius Speaker
verenahutter.de




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