20.11.2019 18:30 UHR

Eine Frage der Haltung. Eine Vision für das documenta Institut aus Sicht der Kunsthochschule Kassel

Wir als Kunsthochschule Kassel möchten uns im Zuge des Aufbaus des documenta Instituts inhaltlich stärker einbringen und laden Sie dazu herzlich zu einer offenen Diskussion ein:

Eine Frage der Haltung. Eine Vision für das documenta Institut aus Sicht der Kunsthochschule Kassel am:

Mittwoch, 20. November 2019
18.30 bis 20 Uhr 
im Hörsaal der Kunsthochschule Kassel

Menzelstr. 13-15
34121 Kassel

Es sprechen (Kunsthochschule Kassel): 
- Joel Baumann (Rektor)
- Alexis Joachimides (Prorektor)
- Dierk Schmidt (Professor für Bildende Kunst)
- Nora Sternfeld (documenta-Professorin)

Mit Beiträgen von Gabriele Franziska Götz (Professur für Redaktionelle Gestaltung) und Hendrik Dorgathen (Professur für Illustration und Comic).

Hintergrund:
Im Zentrum des documenta Instituts sollte die Selbstverpflichtung stehen, die Kunst stark zu denken – als individuellen Fall aber auch als grundsätzliche Haltung gegenüber einer Realität. Das führt zu dem Anspruch an ein documenta Institut, genauso radikal, genauso frei, genauso experimentell und prägend zu sein wie die documenta selbst.

Was sollte also ein documenta Institut werden? Steht es für eine Bürokratisierung und ‚quasi-postume‘ Historisierung der documenta oder kann es dem experimentellen, künstlerischen Anspruch gerecht werden, der diese Institution bisher kennzeichnete? Wenn wir davon ausgehen, dass die documenta wesentlich geprägt hat, was wir heute unter einer Großausstellung verstehen, dann stellen wir uns hier eine Institution vor, die wesentlich prägen wird, was wir morgen unter Ausstellungsstudien verstehen werden und wie wir insgesamt über das Ausstellen denken.

Im Anschluss an die Diskussion besteht ausreichend Gelegenheit, Fragen an die Vortragenden zu stellen.

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A Question of Stance: A Vision for the documenta Institute from the Viewpoint of the Kunsthochschule Kassel

We at the Kunsthochschule Kassel would like to become more deeply involved in the development of the documenta Institute in terms of its contents. We therefore would like to invite you to an open discussion:

A Question of Stance: A Vision for the documenta Institute from the Viewpoint of the Kunsthochschule Kassel on:  

Wednesday, November 20, 2019 6:30 to 8:00 p.m.
in the Hörsaal at the Kunsthochschule Kassel
Menzelstr. 13-15 34121 Kassel  

Speakers (Kunsthochschule Kassel): 
- Joel Baumann (Rector)
- Alexis Joachimides (Prorector)
- Dierk Schmidt (Professor of Visual Art)
- Nora Sternfeld (documenta Professor)

Including contributions from Gabriele Franziska Götz (Professor for Visual Communication) and Hendrik Dorgathen (Professor for Illustration and Comics).

Background:
The documenta Institute is meant to focus on a commitment to think seriously about art as an individual case but also as a fundamental attitude in face of reality. This stance requires that the documenta Institute be just as radical, just as free, just as experimental and formative as the documenta itself. 

So what should a documenta Institute be? Should it stand for a bureaucratizing and ‘quasiposthumous’ historicizing of the documenta phenomenon or can it do justice to the experimental, artistic claims that have always characterized documenta? If we assume that the documenta has significantly influenced what we now understand a large-scale exhibition can be, how will we understand exhibition studies tomorrow, and how will we think about exhibiting overall? 

Following the discussion there will be ample opportunity to ask questions and discuss ideas.




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