1. Preis .hisca, Hannah Kannenberg, Burg Giebichenstein

27.01.2020 – 06.02.2020

„Universelles Design“ in der Kunsthochschule Kassel

Die Kunsthochschule Kassel präsentiert vom 27. Januar bis 6. Februar 2020 (im Säulengang) preisgekrönte Konzepte des Staatspreises Universelles Design – Gutes Design, das für alle nutzbar ist.

Gut gestaltete Produkte, die von allen Menschen unkompliziert genutzt werden können, ungeachtet ihres Alters, ihrer Herkunft oder Handicaps – diese sind im Säulengang der Kunsthochschule Kassel zwischen 27. Januar und 6. Februar 2020 in einer Wanderausstellung zu sehen. Es handelt sich dabei um preisgekrönte Arbeiten des Hessischen Staatspreises Universelles Design. Damit würdigt die Landesregierung innovative Konzepte und Ideen mit einem ansprechenden Produktdesign, das zugleich einfach zu handhaben ist. In der Wanderausstellung werden u.a. der Umbau eines barrierefreien Bades, eine Lifttreppe oder eine spezielle Öffnerhilfe für Flaschen vorgestellt. Die Ausstellung in der Kunsthochschule Kassel, Menzelstr. 13-15, steht zur kostenfreien Besichtigung offen.

Nachwuchspreisträgerinnen (Design):
1. Preis: Hannah Kannenberg (Burg Giebichenstein) – Öffnerhilfe und Verschluss für Flaschen „.hisca“
3. Preis: Hannah Weirich
(Hochschule für Gestaltung Offenbach) – Krücke mit Federsystem „CURA“

Eine Anerkennung für ihre Idee erhielt die Studentin: Anna-Lena Moeckl – Konzept zum Auftragen individuell dosierter Medikamente auf der Haut „Hautnah“.

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration und das Hessische Ministerium der Finanzen loben den Hessischen Staatspreis für „Universelles Design“ alle zwei Jahre aus. Schirmherr ist der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier. Der Wettbewerb richtet sich an Unternehmen, Agenturen, Architekten, Designer, Start-ups und Institutionen, die das Thema auf besondere Weise gefördert haben und in Hessen ansässig sind, eine Niederlassung in Hessen oder das Projekt in Hessen umgesetzt haben. Darüber hinaus wird ein Förderpreis vergeben, der sich an Studierende und Absolventen der Hochschulen aus gestalterischen Studiengängen richtet.

2020 wird der Staatspreis um die Kategorie Startups erweitert, um den Fokus in den kommenden Jahren nochmals verstärkt auf digitale Lösungen und Dienstleistungen zu legen. Der Bewerbungsbeginn ist für das Frühjahr 2020 angesetzt.




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