07.05.2024 18:00 UHR

Visual. Autoethnography. Now!

In dem Vortrag geht es um einen Forschungsbeitrag zur diskriminierungskritischen Kunstpädagogik. Autoethnografie als Forschungsansatz thematisiert „persönliche Erfahrung[en]“ (auto) der Forschenden als „Ressource für Erkenntnisprozesse“, die „beschrieben und systematisch analysiert [werden] (grafie), um soziokulturelle Erfahrungen (ethno) zu verstehen“ (Adams et al. 2010:1). Neben schriftlich fixierten Protokollen, Interviews, Fachtexten etc. sind für die autoethnografisch-kunstpädagogische Forschung auch existierende visuelle Erzeugnisse (bspw. Kunstwerke) und/oder eigens erstellte Bilder von Interesse, die verschiedene Funktionen im Forschungsprozess übernehmen können.

Entlang meines aktuellen Promotionsvorhabens möchte ich einen exemplarischen Einblick in die visuell-autoethnografische und diskriminierungskritische Forschung im kunstpädagogischen Feld geben und im gemeinsamen Gespräch die damit verbundenen Herausforderungen und Chancen der Autoethnografie als Forschungsmethode diskutieren.

Stefan Bast lehrt und forscht als Wissenschaftlicher Mitarbeiter* im Bereich Kunstdidaktik an der Kunsthochschule Mainz zu einer diskriminierungskritischen Kunstpädagogik. Er ist Kollegiat* des Graduiertenkollegs „Bildungsprozesse in der Diskriminierungskritischen Hochschullehre“, Teil des Clusters Kulturelle Bildung und Diversität des Netzwerks Forschung Kulturelle Bildung und hat gemeinsam mit anderen das Dossier „Klassismus und Kulturelle Bildung“ herausgegeben. Zuletzt erschienen sind die Beiträge „Ausschlussverfahren: Klasse als Ungleichheitskategorie in Kunstpädagogik und Kultureller Bildung“ (2023) und „Klasse Kunstunterricht! Diskriminierungs-kritische Perspektiven auf die Ungleichheitskategorie Klasse im Kunstunterricht“ (2024).

Termin:
07.05.2024, 18 Uhr

Ort:
Raum 3220 (Südbau)




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