Bewerbung für das Lehramtsfach Kunst

Zulassungsvoraussetzungen

Der Studienbeginn in einem Lehramt ist nur zum Wintersemester möglich. Voraussetzung für das Lehramtsstudium Kunst ist neben der Allgemeinen Hochschulreife oder einer einschlägigen fachgebundenen Hochschulreife das Bestehen der künstlerischen Aufnahmeprüfung. Erwartet werden darüber hinaus kunstgeschichtliche Kenntnisse und Interesse am zeitgenössischen Kunstgeschehen.

Das Lehramtsstudium in Kassel besteht neben dem Fach Kunst noch aus dem Erziehungs- und gesellschaftswissenschaftlichen Kernstudium sowie einem weiteren Fach beim Lehramt an Haupt- und Realschulen und dem Lehramt an Gymnasien. Für das Lehramt an Grundschulen müssen zum Fach Kunst die beiden Pflichtfächer Mathematik und Deutsch studiert werden. Alle diese Fächer bietet die Universität Kassel an, deren autonomer Teil die Kunsthochschule Kassel ist.

Ausführliche Informationen zu den Lehrämtern (Fächerangebot, Fächerkombinationen, Bewerbungs- und Einschreibvoraussetzungen, Zulassungsbeschränkungen etc.) finden Sie beim Studienangebot der Universität Kassel.

Aufnahmeprüfung

Die Anmeldung zur Aufnahmeprüfung erfolgt zunächst ohne Mappe, diese wird erst zur Aufnahmeprüfung vorgelegt. Anmeldeschluss zum Wintersemester ist der 30. April (Datum des Poststempels) und zum Sommersemester der 01. Dezember (Datum des Poststempels). Alle Bewerberinnen und Bewerber, die sich fristgerecht beworben haben, werden von der Kunsthochschule zur Aufnahmeprüfung eingeladen. Die Prüfung dauert einen Tag.

Die Aufnahmeprüfung umfasst eine eigene künstlerische Arbeit vor Ort in einer Klausur von vier Zeitstunden mit freier und/oder gebundener Aufgabenstellung; außerdem die Vorlage von ca. 20 aktuellen Arbeiten, die eine eigene, zielgerichtete künstlerische Auseinandersetzung widerspiegeln und ein breites Interesse an künstlerischer Arbeit, an Kunstentwicklung und Künstlern, an Medien und Prozessen der visuellen Kommunikation deutlich machen. Bei der Zusammenstellung der Arbeiten sollten Sie deshalb bedenken, dass Entwürfe, Skizzenbücher und Entwicklungsstudien zu einer Arbeit häufig mehr Rückschlüsse auf Ihre Wahrnehmungs- und Denkweise erlauben als fertige Kunstwerke. Das Format der Arbeiten, die Arbeitsweisen sowie Themen, Techniken und Medien sind freigestellt.