08.02.2018 – 25.03.2018

Annika Kahrs – Infra Voice

In Kassel wird Annika Kahrs’ raumgreifende Drei-Kanal-Installation INFRA VOICE erstmalig dem Publikum präsentiert. Die audiovisuelle Arbeit ruft auf formaler wie akustischer Ebene Analogien zwischen dem Oktobass und der Giraffe auf.

Dank des umfangreichen Klangkörpers des 3,85 Meter hohen Streichinstruments lassen sich besonders sonore Töne erzeugen, die an Geräusche der Giraffe erinnern. Der tiefste Ton liegt hierbei im Infraschallbereich und ist somit für das menschliche Ohr nicht wahrnehmbar.

Angelehnt an den „Gesang“ der Giraffe, trägt die zeitgenössische Komponistin und Musikerin Guro Skumsnes Moe ein eigens für INFRA VOICE komponiertes Stück auf dem Oktobass vor. Zuhörer sind die Giraffe und die Ausstellungsbesucher*innen.

Entsprechend der Anatomie des Tieres und des Instrumentes wird die Drei-Kanal-Arbeit im filmischen Hochkant-Format 9:16 gezeigt. Kahrs’ Bild- und Soundcollage regt Gedanken zu Übersetzung, zu Kommunikation und deren Wahrnehmung an.

Annika Kahrs (*1984) hat in Hamburg, Wien und Braunschweig freie Kunst studiert. 2017 wurde sie mit dem Förderpreis der Vordemberge-Gildewart-Stiftung ausgezeichnet. Ihre Arbeiten wurden u.a. in der Hamburger Kunsthalle, dem Martin-Gropius-Bau, dem Hamburger Bahnhof, Berlin, der Kunsthalle Bremerhaven, dem Kunstraum München und den KW Institute for Contemporary Art ausgestellt.

Kuratiert von Judith Waldmann.

Eröffnung
08.02.2018, 19 Uhr

Ausstellung
09.02.–25.03.2018

Künstlergespräch mit Dr. Jörn Schafaff (Kunsthistoriker, Berlin): 08.03., 19 Uhr

Ort
Kasseler Kunstverein e. V.
Fridericianum
Königsplatz 18
34117 Kassel
www.kasselerkunstverein.de




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