17.05.2018 – 18.05.2018

RADICAL

Ein Statement. „Radikaler Frieden“ – zwei Worte, die zusammen nicht häufig genutzt werden und auch in der Kunstwelt sind sie eher selten zu hören. Sie entstammen einem politischen Sprachgebrauch und obwohl diese Zuordnung fast intuitiv geschieht, gibt es Unklarheit darüber was heute „politisch“ ist. In den Köpfen hängen immer noch ikonische Bilder von marschierenden Massen, von lauten Reden und vom Besetzen städtischer Plätze fest. Der Ort des Politischen war und scheint immer noch „das Öffentliche“ zu sein. Die politische Handlung per se ist eine laute und eindeutige kommunikative Artikulation. Wobei der Gegenort das „Private“ zu sein scheint und die Gegenhandlung zur lautstarken Äußerung eine leise und oft nonverbale Handlung ist.

Es wird der Frage nachgegangen, ob und warum politische Handlungen laut sein müssen. Wie können leise politische Aktionen aussehen? Das Projekt trägt mehrere Strategien des „Radikalen Friedens“ an einem Ort der Gemeinschaft zusammen.

Ein Zelt 
Nordstadtpark, Kassel | 17. & 18. Mai 2018 | von 16 bis 16 Uhr 

Eine Gemeinschaft 
Studierende der Klasse ter Heijne, Kunsthochschule Kassel, das Publikum und die Nutzer*innen des Platzes werden sich begegnen und miteinander in Interaktion treten.

Information
Tanja Böhme | 0178 6646077 | boehme.tanja[at]yahoo.de 
Ömer Yagmur | 0172 6770774 | oemeryagmur[at]web.de




Alle Veranstaltungen