08.04.2018 – 29.04.2018

“We can’t come from nothing”

"We can’t come from nothing" – eight strategies of undoing borders and rethinking identities. Ausstellung in Taipeh, kuratiert von der Studentin Yuyen Lin-Woywod (Kunsthochschule Kassel).

Die von Yuyen Lin-Woywod in Taipeh kuratierte Ausstellung “We can’t come from nothing” hinterfragt mithilfe von acht künstlerischen Positionen die gängige Praxis territorialer Grenzziehung als ein hegemoniales Ordnungssystem, das Identitätskategorien schafft, um vermeintliche Ansprüche zu sichern, das ein- und ausschließt, teilt und ein geografisches und soziales Zusammen verhindert. Diesem lokal wie global praktizierten Teilungsprinzip möchte das kuratorische Ausstellungskonzept einen kritischen Austausch über das Grenzenziehen entgegensetzen und gemeinsame Überlegungen eines möglichen Zusammens anregen. Über geografische, kulturelle und soziale Grenzen hinweg und jenseits des Modells von Divide and Rule, das gerade durch die globale Machtgewinnung populistischer Angstmacher eine traurige Renaissance erfährt.

Begriffe wie Nation, Geschlecht oder Klasse werden in der Ausstellung von den Künstler*innen kritisch und aus verschiedensten Hintergründen multiperspektivisch und transnational beleuchtet, als Konstruktionen verhandelt und nicht als unumstößliche Gegebenheiten gelesen.

Mit Beiträgen von:
Fei Hao Chen, Núria Güell, Yu Pin Guo, Kerstin Honeit (künstlerische Mitarbeiterin KhK), Che Yu Hsu, Verena Kyselka, Yi Chi Lin, Clara Winter (Alumna KhK).

Termin
Haohaus Taipeh 08.–29. April 2018




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